Geschichte

Vorläufer des Kommunalen Schadenausgleichs Schleswig-Holstein war der Haftpflichtverband Schleswig-Holsteinischer Städte, der am 1.7.1926 auf Anregung des Schleswig-Holsteinischen Städtevereins gegründet wurde.

Gründe für die Einrichtung des Kommunalen Haftpflichtverbandes:

  • hohe Versicherungsprämien in der privaten Versicherungswirtschaft
  • kein der Höhe nach unbegrenzter Versicherungsschutz durch private und öffentlich-rechtliche Versicherer
  • Lücken im Haftpflichtversicherungsschutz der privaten und öffentlich-rechtlichen Versicherer, die keinen allumfassenden Haftpflichtdeckungsschutz gewähren
  • Wahrnehmung des Haftpflichtversicherungsgeschäfts in kommunaler Selbstverwaltung

In der Folgezeit gründeten die Kommunen in Schleswig-Holstein weitere Schadenausgleiche:

  • 1928: Gründung des Kommunalen Schülerunfallschadenausgleichs
  • 1953: Gründung des Kommunalen Autokaskoschadenausgleichs
  • 1956: Gründung des Kommunalen Autoinsassenunfallschadenausgleichs

Die vier zunächst selbständigen Verbände wurden am 1.1.1963 zu einem Ausgleich mit vier Verrechnungsstellen unter dem Namen Kommunaler Schadenausgleich Schleswig-Holstein vereinigt.

Der Kommunale Schadenausgleich Schleswig-Holstein hat derzeit ca. 1.800 Mitglieder. Darunter sind außer den kommunalen Gebietskörperschaften auch kommunale Verbände und Gesellschaften wie Sparkassen, Stadtwerke, Krankenhäuser, Hafenbetriebe etc.

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